Pressedienst Ausgabe 5-2008


Einladung zur Pressekonferenz

Freigeistige Organisationen vor neuen Herausforderungen - die Hauptversammlung 2008 des DFW in Hamburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie zur Pressekonferenz über die bevorstehende, alle zwei Jahre stattfindende Hauptversammlung des DFW recht herzlich ein. Sie findet am 24.10.08, um 15.00 Uhr, in Hamburg, Wartenau 13, Haus der Unitarier, statt. Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme freuen.

Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V. führt am 25. und 26. Oktober 2008 seine ordentliche Hauptversammlung diesmal in Hamburg durch.

Die Hauptversammlung wird sich mit der Bilanz der bisherigen Arbeit des größten bundesdeutschen freigeistigen Dachverbandes und seinen weiteren Aufgaben beschäftigen. Auch die Neuwahl des DFW-Präsidiums steht an.

Im Vordergrund der Hauptversammlung stehen menschenrechtspolitische und verfassungsrechtliche Fragen mit dem Blick auf die Europäische Union und auf die Globalisierungsprozesse, bildungspolitische und humanistische Themen (Werteerziehung für alle, Unterrichtsangebote von freien Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, Probleme beim konfessionellen Religionsunterricht), kulturelle Interessen der kirchenfreien Menschen (z.B. Jugendweihe/ Jugendfeier und Bestattungs-und Trauerkultur), aktuelle Probleme zum religiösen Fundamentalismus und zur weltanschaulichen Diskriminierung, die Öffentlichkeits- und Bündnisarbeit des DFW, auch Entwicklungen der gegenwärtigen sozialen Situation.

Das Berliner Unterrichtsfach „Ethik“ für alle Schülerinnen und Schüler ist für den DFW ein Modell für alle Bundesländer, um endlich der staatlichen Aufgabe der Integration in einer pluralistischen Gesellschaft nachhaltig nachzukommen. Der DFW-Präsident, Herr Dr. Volker Mueller, betont hierbei: „Wesentliche Voraussetzung der Tätigkeit des DFW und seiner Mitgliedsverbände ist, die Identität und Traditionen der DFW-Mitgliedsverbände zu wahren und gleichberechtigt mit den anderen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in unserer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft zu wirken. Nur so ist die Integrationsaufgabe des weltanschaulich neutralen Staates realisierbar und ein freies, offenes und kulturvolles Zusammenleben auf Dauer möglich. Zugleich kooperieren wir mit anderen freigeistigen und humanistischen Vereinigungen, um ein friedliches und tolerantes Miteinander in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft mitzugestalten.“

Die Delegierten der zehn DFW-Mitgliedsverbände, die etwa 35000 Mitglieder in Deutschland vertreten, haben ein großes Arbeitspensum vor sich.

Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie in geeigneter Form von diesen, für die freigeistig-humanistische Bewegung bedeutenden Ereignissen am 25. und 26.10.08 berichten.

Wir weisen u.a. darauf hin, dass am 26.10.08, von 11.30 bis ca. 13.00 Uhr, am gleichen Orte ein öffentlicher Vortrag mit Aussprache zum Thema „60 Jahre UNO-Erklärung der Menschenrechte - Beitrag zur Friedensordnung in Europa" stattfindet. Interessenten sind herzlich eingeladen.

Dr. Volker Mueller
Präsident

Nachruf auf Fritz Bode

Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften trauert um Fritz Bode (21. April 1931 bis 4. Oktober 2008).

Das Ableben von Fritz Bode hat großen Schmerz und tiefe Trauer erzeugt. Seiner Lebensgefährtin Elisabeth, mit der er über fünfzig Jahre gemeinsam harmonisch den Hauptteil seines Lebens gestaltete, fehlt nun die warme Hand neben sich. Seine Kinder vermissen ihn.

Auch wir freigeistig gesinnten Menschen trauern um einen aufrichtigen und unbeugsamen Streiter für unsere gemeinsamen Ideale von Aufklärung, Freiheit und Humanismus, um den ehemaligen Präsidenten des Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften (DFW). Er war uns in den Jahren seines Wirkens in der freigeistigen Bewegung stets ein Vorbild. Nehmen wir Abschied von einem lebensfrohen und naturverbundenen Freund, der vielen so viel bedeutet hat und dessen Tod eine nicht zu füllende Lücke gerissen hat. Halten wir unsere Erinnerungen wach, damit er in ihnen weiterlebt.

Fritz Bode lebt fort in seinen Werken und Ideen, die für uns bedeutsam sind. Ein ganz wichtiger Gedanke hat ihn besonders stark beschäftigt: Kann der Mensch frei und ohne religiöse Dogmen sein Leben selbstbestimmt und mündig gestalten? Und wie kann eine demokratische Gemeinschaft der Menschen tolerant und human entwickelt werden? Fritz Bode war Zeit seines Lebens ein politischer Mensch, der vor allem durch Friedenssehnsucht, sozialdemokratische Ideale und freigeistig-humanistische Haltungen geprägt war. Er hat sich für Humanismus und Geistesfreiheit eingesetzt, damit niemand den menschlichen Geist und eine frei gewählte Lebensanschauung bevormundet, damit der Glaube fest und ohne Zwang sei! Tabus, Vorurteile und Dogmen stehen dem freien Denken und Glauben entgegen. Dies hat er stets durch seine Reden und sein Tun aktiv gefördert. Die Bündelung der freigeistigen Kräfte war eine zentrale Maxime seines Wirkens.

1931 in Springe in einer Arbeiterfamilie geboren, hatte Fritz Bode in seiner Kindheit negative Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus. Er selbst kam in sog. Umerziehungsheime, die den Charakter eines Kinder-KZs hatten. Die Erfahrungen in seiner Kindheit haben ihn nach 1945 antifaschistisch und sozialdemokratisch aktiv werden lassen. Albert Heuer wurde sein Förderer für die freigeistige Arbeit im Volksbund für Geistesfreiheit ab 1950, dem späteren DFW. Besonders hervorhebenswert waren seine beruflichen Anstrengungen in der Bildung und Erziehung junger Menschen. Als Lehrer und später als Rektor einer Sonderschule in Bremen hat er sein Können als Sonderpädagoge und Psychologe für das Gemeinwohl eingesetzt.

Fritz Bode hatte ab 1958 den Vorsitz der Freireligiösen Jugend Deutschlands inne gehabt. Viele weitere Funktionen im freigeistigen Bereich prägten sein Leben. Es seien hier nur genannt seine Arbeit als jahrzehntelanger Sprecher der Freigeistigen Gemeinschaft Bremen, die damals dem BFGD angehörte, als Grundsatz- und als Bildungsreferent des BFGD und als Vorsitzender der Eekboom-Gesellschaft, die sich der freigeistigen Kultur verschrieben hatte. Wichtige Bücher hat er dort mit herausgegeben: „Lieder des Lebens“, „Unser Sterben im Leben“ und das Jugendfeierbuch „Geh deinen Weg“.

Als Sprecher und Redner hat er das kulturelle Leben in unseren freigeistigen Gemeinschaften maßgeblich beeinflusst und gestaltet. Er hat vor allem zu Jugendweihen bzw. Jugendfeiern von 1955 bis 2000 als Festredner und Jugendstundenleiter fungiert, hat auf ca. 1200 Trauerfeiern und zu 150 Ehe- sowie Namensfeiern gesprochen. Das ist eine enorme ehrenamtliche Leistung, für die wir besonders dankbar sind.

Wir danken Fritz Bode, einem standfesten, gerechten und liebenswerten Menschen, dessen Erfüllung darin bestand, für seine Frau und Familie und für seine Freunde und Weggefährten da zu sein. Dabei stellte er zugleich sein Leben in die wesentlichen Zusammenhänge unserer Zeit. So möge er in unseren Erinnerungen wach bleiben!

Nun hat er uns allein gelassen. Ohne ihn werden wir unser weiteres Leben gestalten und das freigeistige Erbe fortsetzen. Und seiner stets erinnern!

Dr. Volker Mueller
Präsident

 

Einladung: Schöne Freiheit? Robert Blum oder die ästhetische Erziehung des Menschen

Anlässlich des 160. Todestages von Robert Blum am 9. November 2008 laden der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften (DFW) und die Freireligiöse Gemeinde Berlin zu einer Gedenkveranstaltung ein. Den Festvortrag mit dem Thema „Schöne Freiheit - Robert Blum oder die ästhetische Erziehung des Menschen“ hält Kirsten Reuther, Philosophin und Musikwissenschaftlerin. Als Einstimmung in die Thematik sing Isabel Neuenfeldt das Neue Robert-Blum-Lied (Text: Kirsten Reuther, Musik: Isabel Neuenfeldt).

Die Robert-Blum-Gedenkveranstaltung findet am Montag, dem 10. November 2008, um 18.00 Uhr in den Gemeinderäumen der Freireligiösen Gemeinde Berlin, Pappelallee 15, 10437 Berlin, statt.

Dr. Volker Mueller (Präsident des DFW)
Anke Reuther (Vorsitzende der Freireligiösen Gemeinde Berlin)

Der 160. Jahrestag der Revolution von 1848 und der 160. Todestag von Robert Blum (1807–1848) am 9. November dieses Jahres sind der Anlass, den fast vergessenen Märtyrer der 1848er Revolution mit einem Vortrag zu ehren.

Robert Blums Verständnis von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit basiert auch auf Friedrich Schillers Freiheitskonzeption. In seinen Briefen „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ formuliert Schiller die Idee eines poetischen Staates. Schiller verknüpft – und hier geht er über seinen philosophischen Ideengeber Immanuel Kant hinaus – die einsichtige Bewusstheit kantischer Sittlichkeit mit dem Begriff der Anmut. Das karge kantische Sollen ergänzt Schiller durch die zündende Empfindung eines schönes Weltverhältnisses. Was schön ist, ist vernünftig, gut und demokratisch, könnte überspitzt Schillers Formel lauten, die Blum tief geprägt hat. Dass er seinen politischen Prinzipien der Gewaltlosigkeit zum Trotz in Wien zur Waffe griff, hat, so meine These, mit der Verletzung dieses freiheitlich-ästhetischen Empfindens zu tun. Schiller formuliert diese bittere Einsicht im Siebten Brief seiner „Ästhetischen Erziehung des Menschen“ so: „Das liberale Regiment der Vernunft kommt da noch zu früh, wo man kaum damit fertig wird, sich der brutalen Gewalt zu erwehren, und derjenige noch nicht reif ist zur bürgerlichen Freiheit, dem noch so vieles zur menschlichen fehlt.“

Wie weit sind wir auf unserem Weg zur menschlichen Freiheit, die Voraussetzung für bürgerliche Freiheit ist? Der Vortrag beschäftigt sich mit diesem Spannungsverhältnis zwischen dem schillerschen Ideal eines freien Bürgers in einem poetischen Staat und einer Wirklichkeit, die auch heute nur vage Züge dieser ästhetischen Freiheitskonzeption trägt. Kantisch formuliert, sollten wir aber diese inspirierenden (An)klänge der schillerschen Idee von der „schönen Freiheit“ im Ohr behalten; aus Vernunft und Verantwortung.

Kirsten Reuther
 

Für Selbstbestimmung am Lebensende

Der Bund für Geistesfreiheit Bayern fordert anlässlich der aktuellen Sterbehilfe-Diskussion (u.a. Entwurf eines Patientenverfügungsgesetzes im Bundestag, Entwurf einer Neufassung des § 217 StGB im Bundesrat) eine Stärkung des Selbstbestimmungsrechts in der letzten Lebensphase.

Daher hält es der bfg Bayern für selbstverständlich, dass die Reichweite von Patientenverfügungen nicht begrenzt wird. Ebenso muss das Recht auf eigenverantwortliche Lebensbeendigung und auf die bestehende Straflosigkeit der Beihilfe zum Suizid betont werden. Abzulehnen sind jedoch kommerzielle Interessen beim assistierten Suizid. Ebenso müssen ethisch unangreifbare Voraussetzungen für einen Suizidwunsch vorliegen, z.B. eine schwere Krankheit, die nicht zum Tode führt, bei der aber die Schmerzen nicht genommen werden können. Völlig unsinnig ist indes das von CDU-Ländern angestrebte Verbot der „organisierten“ Suizidbeihilfe, weil im Prinzip jeder Einzelfall organisiert ist.

Bund für Geistesfreiheit Bayern

 

Leben bis zuletzt
Sterbebegleitung, Sterben und Tod aus der Sicht von Freireligiösen

Im Karl-Weiß-Heim, Seniorendomizil am Lauerschen Garten, dem Alten- und Pflegeheim der Freireligiösen Gemeinde Mannheim, leben betreuungs- und pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren. Neben der Pflege und Grundversorgung stehen im alltäglichen Ablauf auch die Förderung und Aktivierung der Bewohner im Mittelpunkt. Neben Alltagsbegleitern, die im täglichen Ablauf unterstützen, besteht eine enge Kooperation mit Ergotherapeuten und einem Dipl.-Sozialpädagogen, der wöchentlich musikalische Aktivitäten anbietet.

Neben diesen mobilisierenden und aktivierenden Unterstützungen wird im Karl-Weiß-Heim die Realität der Vergänglichkeit menschlichen Lebens nicht ausgeklammert. Ein interdisziplinäres Team hat sich der Aufgabe gestellt, ein Konzept der Sterbebegleitung zu erstellen, das freireligiöse Wertvorstellungen beinhaltet und allen Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern und externen Therapeuten eine Richtschnur im Umgang mit sterbenden Bewohnern geben soll. Diesem Konzept wurde der Titel „Leben bis zuletzt“ gegeben, weil das freireligiöser Überzeugung entspricht.

Die Monate Oktober und November 2008 stehen bei der Freireligiösen Gemeinde Mannheim und im Karl-Weiß-Heim unter dem Motto „Leben bis zuletzt“ und wir laden alle Interessierten herzlich zu folgenden Veranstaltungen ein:

„Tag der Bestattungskultur“ in Zusammenarbeit mit der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz zum Thema „Sterbehilfe“. Das Thema ist angesichts der Entwicklung im Mannheimer Sterbehilfeprozess hochaktuell. Eine humanistische Beraterin aus Belgien wird über ihre Erfahrungen mit dem Sterben aus ihrer Arbeit im Krankenhaus sowie die in Belgien gesetzlich verankerte aktive Sterbehilfe berichten.

Termin: 22. Oktober 2008, 18:00 Uhr, Carl-Scholl-Saal des Gemeindezentrums
L 10, 4-6, 68167 Mannheim, Tel. 0621/126310

Gesprächskreis: Vorstellung des Konzepts „Leben bis zuletzt“, das durch eine kompetente Fachgruppe unter Berücksichtigung freireligiöser Ansätze individuell für das Karl-Weiß-Heim erarbeitet wurde.

Termin: 13. November 2008, 19.30 Uhr, Carl-Scholl-Saal des Gemeindezentrums
L 10, 4-6, 68167 Mannheim, Tel. 0621/126310

Freireligiöse Gemeinde Mannheim

 

„Ihr Worte, auf mir nach!“

An diese Zeile aus einem Gedicht von Ingeborg Bachmann mag man denken, wenn man sieht, wie heute mit kurzen Slogans oder Schlagwörtern Tatsachen oft verdreht, verkürzt, verfälscht dargestellt werden, Worte nicht dazu dienen, aufzuklären, sondern zu vernebeln. So extrem wirkt heute der Gegensatz zwischen der intensiven Arbeit von Dichtern und Schriftstellern, die sich bemühen, uns mit Worten auf Verborgenes hinzuweisen, Gefühle und Gedanken klarer ausdrücken zu helfen und dem leichtfertigen Umgang von Personen des öffentlichen Lebens, die mit Worten lieber Unangenehmes verbergen. Auch in vielen Schlagzeilen der Werbung erkennt man den Versuch, nicht Tatsachen anzupreisen, sondern über das Wecken von Gefühlen mit entsprechenden Wörtern zu verführen. Was können wir tun, um hinter die Worte zu blicken und für einen sorgfältigeren Gebrauch einzutreten?

Dazu spricht Landessprecherin Renate Bauer bei den Feierstunden am Sonntag, 26. Oktober 2008 im Wohnstift Neustadt, Haardter Str. 6 um 10.00 Uhr und im Gemeindepavillon Iggelbach um 15.00 Uhr.

Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz

 

„Von der Natur des Lebens und des Todes“

Dass zum Leben der Tod hinzugehört, wissen wir; der Tod ist unausweichlich. Doch nicht jeder Tod gilt uns gleich, wir bewerten Sterben anders, je nachdem, wie und wem es zustößt.

Den Tod, der einen alten kranken Angehörigen von uns nimmt, empfinden wir als natürlich; unnatürlich so oft den, bei dem ein Kind, ein junger Mensch stirbt. Und unnatürlich sind alle Tode, die durch andere Menschen verursacht werden. Trauern müssen wir in jedem Fall, aber was bedeutet die Bewertung für unsere Trauer und unsere Kraft, mit dem Verlust umzugehen? Wir laden Sie ein zu unseren Feierstunden am Sonntag, 16. November 2008, 10.00 Uhr, Neustadt, GDA-Wohnstift, Haardter Str. 6, sowie am Sonntag, 16. November 2008, 11.15 Uhr, Iggelbach, Friedhof. Auf diesen Feierstunden zum Totengedenken spricht Landessprecherin Renate Bauer

Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz

 

„Wir leben nicht ewig“

Tod ist ein Thema, das unsere Gesellschaft mit ihrer Verehrung der Jugend und Orientiertheit am Fortschritt meist übergeht, verschweigt, außer acht lässt und verleugnet. Es scheint beinahe so, als sähen wir im Tod nur eine weitere Krankheit, die überwunden werden muss.

In der Konfrontation mit dem Tod, dem eines geliebten, vertrauten Menschen oder dem eigenen, bricht die Frage nach dem Sinn auf. Diese Frage können wir nur beantworten, indem wir uns auf die Wirklichkeit einlassen und sie dabei mit ihren Grundgegebenheiten von Werden und Vergehen akzeptieren.

Wir leben nur wirklich, wenn wir um den Tod wissen und ihn nicht leugnen. Der Glaube an ein wie auch immer vorgestelltes Jenseits, ein Leben nach dem Tod, hilft uns nicht, unser Leben zu leben. Erst das Wissen um die Begrenztheit unseres Daseins lehrt uns, es als Chance zu begreifen, lehrt uns, das Leben zu lieben.

Wir laden Sie ein zu unserer Totengedenkfeier am Sonntag, 23. November 2008, 11.30 Uhr, Ludwigshafen, Hauptfriedhof, Trauerhalle. Es spricht Landespredigerin Ute Janz, Freireligiöse Landesgemeinde Baden. Musikalisch umrahmt wird die Feierstunde vom Chor der Thalia-Harmonie, Ludwigshafen-Edigheim

Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz

 

Familienfreizeit vom 18. Juli bis 1. August 2009
Freizeitvorwoche vom 11. Juli bis 18. Juli 2009

Seit 1995 fahren Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden, Berlin und der Schweiz zur Familienfreizeit der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz an die Ostsee, um einen erholsamen Urlaub zu verbringen. Das Erfolgsrezept dieses besonderen Urlaubs hat noch keiner herausgefunden, das Strandleben, die Teilnehmer selbst, die Freude sich zu treffen ? Aber egal – Urlaub buchen und genießen, sich erholen, sportlich betätigen, lesen, spielen, einfach ausspannen und wohl fühlen, das ist das Motto der „Klingbergfreunde“.

Lust darauf? Dann fahren Sie mit uns in unser neu ausgewähltes Quartier – in das Naturfreundehaus Priwall in Travemünde/Lübeck an der Ostsee. In einem der schönsten Naherholungsgebiete Lübecks, der Halbinsel Travemünde-Priwall, liegt das Naturfreundehaus Priwall. Ein Campingplatz ist dort angeschlossen, der überwiegend von Dauercampern benutzt wird. Eingebettet in reizvoller Natur ist der feinsandige Ostseestrand in einem nur fünfminütigen Fußweg durch eine Ferienhauskolonie vom Naturfreundehaus aus zu erreichen. Die kürzlich renovierten Ein-, Zwei-, Drei- und Vierbettzimmer, teilweise mit Dusche/WC, versprechen einen angenehmen Aufenthalt. Tischtennisplatten, Aufenthalts- und Fernsehraum sowie die Spielwiese lassen keine Langeweile aufkommen. Bei entsprechender Teilnahme und früher Anmeldung wurde uns als Urlaubsgruppe das ganze Haus zugesagt. Das hätte den Vorteil, dass wir für gemeinsame Aktivitäten die Räumlichkeiten des Hauses zur Verfügung hätten. Nur ca. 200m vom Naturfreundehaus entfernt befindet sich die Mecklenburgische Ostseeküste. Auf den neuen, sehr reizvollen Wanderwegen lässt sich die Natur ganz wunderbar erkunden. Sie sind ideal für Wander- und Radfahrgruppen. Hausleiter Hannes Kitzerow bietet geführte Wanderungen an. Die Anreise erfolgt privat. Programmgestaltung vor Ort machen wir gemeinsam nach dem Willen und den Wünschen der Beteiligten. Wir freuen uns auf einen schönen Urlaub! In den Preisen sind Unterkunft mit Halbpension sowie Kurtaxe enthalten. Die Preise für Kinder sind von unserer Landesgemeinde bezuschusst. Mitglieder anderer Gemeinden fragen bitte dort nach einem möglichen Zuschuss nach.

Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz
Johannes-Ronge-Haus
Wörthstr. 6 A
67059 Ludwigshafen