Die neuen Beitrittsländer und der Mythos

vom christlichen Abendland –

oder was religionspolitisch ins Haus steht

Heiß diskutiert wurde in den letzten Monaten wieder die Frage, inwieweit ein Hinweis auf das Christentum Teil der europäischen Verfassung werden solle.

Der jetzt angenommene Entwurf lässt einen solchen Bezug weg. Wie christlich ist Europa, vor allem, wenn wir die Veränderungen bedenken, die durch die neuen Beitrittsländer auf uns zugekommen sind? Wie ernst wird das Grundrecht der Glaubens- und Gewissensfreiheit genommen? Bedeutet es auch in jedem Staat die individuelle Freiheit zu glauben oder nicht zu glauben?

Zu diesem Thema konnten wir einen der besten Kenner dieses Gebietes als Referenten gewinnen: Prof. Dr. Johannes Neumann, Professor für Religions- und Rechtssoziologie und Gründer und Sprecher eines interdisziplinären sozialpolitischen Forschungszentrums an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Seit 1996 ist er emeritiert. Er verfasste zahlreiche Aufsätze zum Verhältnis Staat-Gesellschaft-Religion. Zur Zeit ist er Beirat beim „ibka“, der „humanistischen akademie“ und der „giordano-bruno-stiftung“.

Zu unserer Matinee am Sonntag, 10. Oktober 2004, 11.00 Uhr in Ludwigshafen, Johannes-Ronge-Haus, Wörthstr. 6 a, mit ihm laden wir Sie und alle Interessierten herzlich ein und freuen uns auf eine rege Diskussion nach seinem Vortrag.

Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz