Pressedienst Ausgabe 2-2009


Pro Ethikunterricht und contra Pro-Reli-Kampagne in Berlin - und die Berliner Erklärung des Bundesforums Familie

Der Berliner Senat hat das für alle Schüler und Schülerinnen der öffentlichen allgemeinbildenden Schulen verbindliche Fach „Ethik“ erfolgreich eingeführt. Diese Maßnahme entspricht genau den Forderungen des Dachverbands Freier Weltanschauungsgemeinschaften (DFW). Der Religionsunterricht nach Art. 7 Abs. 3 GG wird in den Bundesländern als ein konfessionsorientierter verstanden, der dazu führt, dass die Schülerinnen und Schüler in nach Religionen getrennten Gruppen unterrichtet werden. Damit widerspricht diese Unterrichtsform der in allen Bundesländern festgesetzten pädagogischen Zielsetzung der Integration, die besonders erforderlich ist für die Werteerziehung in unserer multikulturellen Gegenwart.

Berlin ist damit das erste Bundesland, das mit der Einführung dieses Faches Ethik der dringend notwendigen integrativen Werteverständigung konsequent Rechnung trägt. Das ähnlich konzipierte Unterrichtsfach „Lebensgestaltung/ Ethik/Religionskunde“ (LER) in Brandenburg hat leider eine Abwahlklausel und ist daher leider nicht für alle verbindlich. Die christlichen Kirchen in Berlin haben eine sog. „Pro-Reli-Bewegung“ gestartet, mit der sie die Verbindlichkeit des Faches Ethik abschaffen und den konfessionellen Religionsunterricht zum neuen Wahlpflichtfach erheben wollen. Als Gegenaktion entstand die Bürger-Initiative „Pro-Ethik“, die der DFW inhaltlich unterstützt.

Zeitlich fällt in diese Auseinandersetzung die Berliner Erklärung (BE) des Bundesforums Familie (BFF) vom 25.11.2008. Das BFF ist ein Zusammenschluss von „über 100 Organisationen mit dem gemeinsamen Ziel, aktiv Verantwortung für eine familienfreundliche Politik zu übernehmen“. Auch der DFW gehört zu den Mitgliedsorganisationen. Das BFF ist durch das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiiert und wird durch das Ministerium gefördert.

Das erste Projekt, das das BFF in den letzten zwei Jahren bearbeitete, hat den Titel: „Kinder brauchen Werte – Bündnisinitiative: Verantwortung Erziehung“. Mit der BE liegt ein erstes Ergebnis vor, das „in der Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt wird und das Anstöße für praktische Initiativen in Einrichtungen der Elementarpädagogik sowie der Familienbildung und -beratung geben soll.“ Ziele des Projektes sind u.a. „die Förderung einer Wertekompetenz auf der Grundlage von Selbstbildungsprozessen der Kinder, die zu einem bewussten Umgang mit den eigenen Werten und den Werten anderer führt, auch und gerade unter den Bedingungen von Wertevielfalt, kultureller Vielfalt und sozialer Ungleichheit.“ Schon diese Zielformulierung entspricht genau den Wertevorstellungen des DFW, die sich nur in Unabhängigkeit von konfessionsgebundenen Religionsgemeinschaften entwickeln können.

Umso erstaunlicher ist dieses Ergebnis der BE, wenn man bedenkt, dass sehr viele Mitgliedsorganisationen des BFF den christlichen und einige den islamischen Weltanschauungen verbunden sind. So heißt es in der BE – entgegen der „Pro-Reli“-Bewegung, die immer noch die sog. christlichen Werte als verbindliche proklamiert – unter dem Abschnitt „Handlungen“: „Zur Unterstützung des Aufbaus von Wertekompetenzen bei Kindern werden wir in unseren spezifischen Handlungsfeldern …..trotz der unterschiedlichen Wertsysteme in den Herkunftsfamilien der Kinder bei der alltäglichen Arbeit in den Einrichtungen einen Konsens über gemeinsame Überzeugungen, Werte, Normen und Tugenden aufbauen und gemeinsam leben.“

Auch in dem Abschnitt „Was sind ‘Werte’?“ werden die sog. christlichen Werte nicht erwähnt! Stattdessen wird als „unhintergehbarer Ausgangspunkt für einen Konsens über bestehende Werte die UN-Menschenrechtserklärung“ proklamiert.

Im Bildungsbegriff wird der statische Ansatz, der in der Werteerziehung dem Kind Gebote als Orientierung vorgibt, verlassen zugunsten der modernen dynamischen Bildungsvorstellung, die Bildung als einen „selbst gesteuerten Prozess begreift“. Diese Selbstbildungsprozesse müssen dem Kind durch die Erzieher ermöglicht werden, indem „Kindern Erfahrungsräume angeboten werden, in denen sie Werte erleben und an Werten ausgerichtetes Handeln üben können“. In einem so angelegten Erziehungsprozess kann sich ein „verantwortungsbewusstes Handeln entwickeln“. Eine Wertekompetenz wird dann verstanden als die Fähigkeit, „sich mit den unterschiedlichen Werten auseinanderzusetzen. Sie gibt ihnen eine Orientierungshilfe und trägt damit zum Aufbau eines eigenen Werthaltungssystems bei.“ Bei dem Prozess der Wertefindung, die stets eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Wertesystemen ist, wird es zu Wertekonflikten kommen. Dann „kommt es darauf an, dass die Interaktionsprozesse durch Selbstachtung, gegenseitige Achtung und Achtung der Menschenwürde, Gerechtigkeit und Gewaltlosigkeit gekennzeichnet sind“.

Wenn wir diese Ziele flächendeckend in der Bundesrepublik Deutschland für die Erziehung verbindlich machen könnten, würden wir wahrscheinlich Gewalt in der Schule, Gewalt gegen Andersdenkende oder fremdenfeindliche Gewalt vermeiden können.

Dieses Konzept setzt aber auch die „Erziehung“ der Erzieher in Familien und Bildungseinrichtungen voraus, damit „sie die kulturelle Diversität und religiöse Vielfalt fördern und stärken. Dies erfordert eine interkulturelle Kompetenz.“ Wieweit wir von diesem anzustrebenden Zustand noch entfernt sind, zeigt z.B. das sog. Hamburger Modell: Es gibt in Hamburg einen offenen Religionsunterricht für alle, der zwar nicht konfessionsgebunden sein soll, der aber – man höre und staune – von Lehrern und Lehrerinnen erteilt werden muss, die in evangelischer Theologie ausgebildet sind.

Die Berliner Erklärung des Bundesforums Familie verdeutlicht ein Konzept, das nahtlos dem integrativen Pflichtunterricht „Ethik“ in Berlin als Grundlage dienen kann, das aber im völligen Gegensatz zur Alternative eines konfessionellen Religionsunterrichts steht, wie ihn die Pro-Reli-Bewegung in Berlin derzeit verlangt.

Dr. Volker Mueller und Eike Möller

Durchsichtiger Pro-Reli-Lobbyismus

Studie der Humboldt-Universität zum evangelischen Religionsunterricht unseriös

Anläßlich der Pressekonferenz am 31. März der Forschergruppe von fünf Wissenschaftlern der Theologischen Fakultät und zwei Erziehungswissenschaftlern zu einer Studie zur religiösen Kompetenz erklärt der Sprecher des Bündnisses Pro Ethik, Dr. Gerhard Weil:

„Angesichts der Plakatsprüche von Pro Reli, in denen die Initiative verschiedene Glaubensrichtungen und sogar Atheisten für sich vereinnahmt, ist die Botschaft der Studie, ausgerechnet der evangelische Religionsunterricht fördere interreligiöse Kompetenz, verräterisch. Einmal mehr zeigt sich, dass es Pro Reli wie auch der Forschergruppe eben nicht um das Wohl aller Schülerinnen und Schüler geht. Es ist wissenschaftlich in hohem Maße unseriös, nach einer Untersuchung zum evangelischen Religionsunterricht die Ergebnisse sogleich als Ergebnisse zum Religionsunterricht im Allgemeinen zu interpretieren, obwohl z.B. islamischer Religionsunterricht überhaupt nicht untersucht wurde. Der politische Lobbyismus der Forschergruppe lässt sich nicht nur an dem Zeitpunkt der Veröffentlichung ausgesuchter Teilergebnisse, sondern auch daran erkennen, dass in den „Bildungspolitischen Empfehlungen“ der Bildungspolitik pauschal unterstellt wird, zu behaupten, der Religionsunterricht „sei ein Integrationshindernis an der öffentlichen Schule“. Eine solche Position gibt es bei keiner Partei in Berlin und Brandenburg. Die Pressemitteilung der Forschergruppe lässt zudem eine Reihe von Fragen offen, z.B. die Frage, ob die Toleranz der am evangelischen Religionsunterricht teilnehmenden Schüler Folge ihrer Zugehörigkeit zu bildungsnahen Schichten oder Wirkung des Religionsunterrichts ist. Wir erwarten deshalb, dass die Studie in Gänze umgehend der Öffentlichkeit und damit wissenschaftlicher Kritik zugänglich gemacht wird.“

Pressekontakt: Dr. Gerhard Weil, Tel. 030 - 745 29 22 und 0176 / 78 333 171
Homepage: www.proethik.info

 

Einladung

160 Jahre bfg Fürth

Zu einer besonderen Veranstaltung lädt der Bund für Geistesfreiheit Fürth (bfg) K.d.ö.R. ein. Der bfg Fürth feiert in diesem Jahr seinen 160. Geburtstag. Aber das Jahr 2009 ist auch das „Darwin-Jahr“. Charles Darwin wurde vor 200 Jahren geboren und vor 150 Jahren entstand sein Hauptwerk, „Die Entstehung der Arten“. Dieser Hintergrund veranlasst den bfg, auch in Fürth eine kleine Gedenkfeier zu den drei Ereignissen durchführen.

Am 16. Mai 2009 um 15.00 Uhr will der bfg im Gasthof Grüner Baum Fürth, Gustavstr. 34, zusammen mit Freunden feiern. Den Festvortrag hält Frau Renate Bauer aus Ludwigshafen, wobei sie auf die 160-jährige Geschichte des bfg Fürth und damit verbunden auch auf Darwin eingehen wird. Für die musikalische Umrahmung sorgen die „Fürth City Stompers“, eine New Orleans Band der besonderen Art. Zur Auflockerung der Veranstaltung werden Texte verschiedener Autoren eingestreut

Adi Meister und Hugo Belian

 

„Ein Lob der Neugier: Die Beiträge der Wissenschaftlerinnen zu unserer Welt und Weltanschauung“

So lautet das Thema einer Feierstunde der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz, die am 17. Mai an zwei verschiedenen Orten gehalten wird. Landessprecherin Renate Bauer spricht um 10 Uhr in der Freireligiösen Gemeinde Neustadt, Haardter Straße 6, GDA-Wohnstift, und um 15 Uhr im Gemeindepavillon der Freireligiösen Gemeinde Iggelbach.

 

Manche Religionen verteufeln Neugier und bestrafen die, die ihr nachgeben. Andere Religionen wie die unsere begrüßen sie als Weg zu Offenheit und Erkenntnis, zur Bereicherung unseres Lebens, unserer Freiheit und unseres Verantwortungsbewusstseins. Drei bedeutende Wissenschaftler haben in diesem Jahr Jubiläen: Galileo Galilei, dessen Entdeckung der Jupitermonde das heliozentrische Weltbild etablierte, Charles Darwin, dessen Evolutionstheorie den Menschen zurück in die Natur holte und die Entwicklung des Lebens ohne Gott erklärte und Marie Curie, die die Radioaktivität entdeckte und damit unsere Verantwortung besonders herausforderte. Speziell der weiblichen Neugier und dem weiblichen Beitrag zu den Wissenschaften soll der Vortrag gewidmet sein.

Unitariertag vom 29. Mai bis 1. Juni 2009

Die Deutschen Unitarier laden am Pfingst-Wochenende zu ihrem alle zwei Jahre stattfindenden Unitariertag ein, diesmal in Halle an der Saale. Tagungsort ist das Ramada Hotel Halle-Peißen. Dort treffen sich Unitarier aller Altersgruppen aus der gesamten Bundesrepublik, Gleichgesinnte aus befreundeten Verbänden sowie verschiedenste unitarische Freunde aus dem Ausland.

Ein unverzichtbarer Teil der demokratischen Religionsgemeinschaft der Unitarier ist ihre vor Beginn des Unitariertags stattfindende Hauptversammlung (nur für Mitglieder). Dort werden die Weichen für die Zukunft der Gemeinschaft gestellt. Die Hauptversammlung beginnt am Freitag, 29. Mai 2009, um 14 Uhr.

Der Unitariertag 2009 wird am Samstag, den 30. Mai 2009 um 11 Uhr feierlich eröffnet. In Feierstunden, Gesprächskreisen, Vorträgen und bei zahlreichen Mitmach-Aktionen wird das Unitariertagsmotto "Was uns bewegt" ganzheitlich erlebbar.

Jugendlichen und Kindern wird begleitend ein eigenes Programm angeboten, in dem sie agieren, kreativ sein, Spaß und Bewegung haben können. Für kleine Kinder bis 5 Jahre wird eine Kinderbetreuung angeboten.

Fragen und Anmeldungen über unitariertag@unitarier.de.

 

Tagung der Freien Akademie 21.-24. Mai 2009

„Bewusstsein und Ich – Implikationen neuer Erkenntnisse über Gehirn und Geist für Gesellschaft und Mensch“

In den letzten Jahren entwickelten sich die Erkenntnisse über das menschliche Gehirn und seine Funktionsweise in hohem Tempo. Neue Forschungsergebnisse über die Physiologie und Struktur des Gehirns werfen Fragen auf sowohl für unser Selbstbild als Menschen wie auch für die menschliche Gesellschaft und ihre Vorstellungen vom Menschen überhaupt. Sind wir wirklich so frei wie wir denken? Woraus leiten sich unsere sozialen und ethischen Verhaltensweisen und Werte ab? Müssen wir z.B. anders mit Straftätern umgehen?

All dies sind Fragen, die in den letzten Jahren intensiver diskutiert werden. Es ist zu prüfen, inwieweit die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse bisherige philosophische und einzelwissenschaftliche Überlegungen zum Menschen und zu ethischen Problemen tatsächlich in Frage stellen oder ob die Philosophie erst recht herausgefordert ist, bei den möglichen Implikationen moderner Bewusstseinsforschung kritisch konstruktiv mit zu diskutieren. Speziell im freigeistigen und humanistischen Raum interessieren daher die Thesen eines neuen neurologischen Determinismus des Menschen besonders. Auch die Grenzen bzw. die Grenzenlosigkeit des menschlichen Bewusstseins stellt uns vor neue (und auch alte) Fragen, zu denen sowohl die Religionen und Weltanschauungen wie auch die Psychologie Beiträge liefern.

Für die wissenschaftliche Tagung der Freien Akademie 2009 sind folgende Schwerpunkte vorgesehen, die durch Referenten verschiedener Wissenschaftsdisziplinen behandelt werden:

1. Entwicklung und Störungen des menschlichen Bewusstseins aus neurowissenschaftlicher Sicht
2. Sind Freiheit und moralische Autonomie eine Illusion?
3. Der Traum als Weg zum Bewusstsein
4. Das grenzenlose Bewusstsein und die Religionen: Mystik und Philosophie
5. Das Bewusstsein des Homo Oeconomicus
6. Theorien des Bewusstseins, bewusst - unbewusst

Den Diskussionen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer soll auch in Arbeitskreisen Raum gegeben und im interdisziplinären Diskurs die Thematik erörtert werden.

Die Tagung findet vom Donnerstag, dem 21. Mai 2009, ab dem Abend, bis zum Sonntag, dem 24. Mai 2009, bis zur Mittagszeit, statt. Tagungsort ist die Frankenakademie Schloss Schney, bei Lichtenfels.

Die organisatorischen Vorbereitungen, also die technische Tagungsleitung für 2009, hat Frau Alke Prem aus Ottobrunn bei München übernommen.

Als neue Möglichkeit für die Tagung 2009 wird angeboten, Kurzvorträge anzumelden.

Auf der Akademie-Tagung 2009 soll Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit gegeben werden, in vorbereiteten Kurzvorträgen von maximal 15 Minuten eigene Thesen und Ideen zum Thema vorzutragen. Damit soll Studenten, Nachwuchswissenschaftlern und anderen Interessierten die Möglichkeit eröffnet werden, im Plenum zum Thema zu sprechen und den eigenen Vortrag zur Diskussion zu stellen. Die Kurzvorträge sollen neben den Vorträgen und Arbeitskreisen ein eigenständiges Element der Tagung am Freitag- und Samstagnachmittag sein. Sie sollen ggf. auch im Tagungsband mit publiziert werden. Aus Planungsgründen sind die Kurzvorträge vorab bis zum 30.4.2009 beim Präsidenten oder der Wissenschaftlichen Tagungsleiterin mit dem Thema und möglichst einem kurzen Exposé anzumelden. Das FA-Präsidium lädt herzlich dazu ein, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen und sie anderen potentiellen Interessenten zu vermitteln

Dipl.-Psych. Renate Bauer / Dr. Volker Mueller
Wissenschaftliche Tagungsleiterin / Präsident der FA

 

150 Jahre BFGD – Freigeistiges Treffen in Mannheim 18.–20.09.2009 „Fragen wagen“

Freigeistiges Treffen aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums des Bundes Freireligiöser Gemeinden Deutschlands

Der Bund Freireligiöser Gemeinden Deutschlands (BFGD) wird 150 Jahre alt. Aus diesem Anlass findet im September in Mannheim ein Forum des Austauschs und der Diskussion statt. Es soll den Dialog zwischen den unterschiedlichen freigeistigen Gruppen in Deutschland und dem sie umgebenden Spektrum der säkularen Gesellschaft ermöglichen.

 

Das freigeistige Treffen umfasst im Jahr 2009 die Bundesversammlung des BFGD, dessen Jubiläum aus Anlass seines 150-jährigen Bestehens und das Jubiläum des 60-jährigen Bestehens des Dachverbands Freier Weltanschauungsgemeinschaften (DFW).

Auf dem Programm stehen am Samstag, 19.09.09, u.a. Arbeitskreise zu folgenden aktuellen Themen:

Thema 1: Bioethik - Ist erlaubt, was machbar ist? Wie weit darf der Mensch gehen?
Thema 2: Erziehung - Was sind unsere Werte? Was bedeutet Menschenwürde?
Thema 3: Wirtschaft - Profit oder Solidarität? Ethik der Verantwortung in ökonomischen Prozessen
Thema 4: Gesellschaft - Freie Religion, Religion der Zukunft? Integrative Kraft der Freien Religion im säkularen Staat
Alternativ: Teilnahme an der Aktion der Freireligiösen Jugend im Luisenpark.
Samstag, 19.30 Uhr: „Über den Dächern Mannheims“ - Geselliger Abend mit Buffet, Kabarett und Musik im Casino des Collini-Centers.

Die Festveranstaltung am Sonntag, 20.09.09, beginnt um 10 Uhr im Rittersaal des Kurfürstlichen Schlosses in Mannheim. Dort wird auch die Jugendaktion vom Vortag zum Thema „Wir schreiben Geschichte“ präsentiert.

Anschließend gibt es zwei Festvorträge von Dr. Ulrich Nieß, Leiter des Fachbereichs Stadtarchiv - Institut für Stadtgeschichte, Mannheim, und von Prof. Dr. phil. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie an der Ruprecht-Karls-Universität, Heidelberg.

Begleitend zur Tagung wird unter den Titel „Wir schreiben Geschichte“ ein Kinder- und Jugendprogramm angeboten. Es umfasst ein breites Spiel -und Werkangebot für alle Altersgruppen sowie die Teilnahme an einer Aktion beim „Kinderspektakel“ im Rahmen des „Tags der Familie“ im Luisenpark. Auch hierzu sind verbindliche Anmeldungen erforderlich.

Die Unterbringung der Kinder und Jugendlichen erfolg in der Jugendherberge Mannheim.
Weitere Informationen und Anmeldungen über Tel. 0621-126310

Sommer in Klingberg –

mit Großeltern und Enkeln, Eltern sowie Alleinerziehenden mit Kindern vom 3. bis 9. August 2009

Zum Darwin-Jubiläumsjahr 2009 hat der Angelika Lenz Verlag ein Buch herausgebracht, das die Leistungen des großen Biologen und Philosophen Charles Darwin würdigt.

Eine Familienfreizeit bietet das Hamburger HILFSWERK der Deutschen Unitarier. Gedacht ist sie hauptsächlich für Großeltern mit ihren Enkeln - die vielleicht weit entfernt voneinander wohnen -, aber auch für andere familiäre Konstellationen. Das große Spielgelände bietet Spiel- und Fußballplatz, Wald am Haus, Spielzimmer für kleine Kinder, Kaminraum, Tischfußball, Tischtennisplatte und die Möglichkeit zum Radfahren, zum Besuch der Karl-May-Festspiele u.v.a.

Informationen bei Eike Möller, Tel. 040-6781573 oder eike.moeller@arcor.de