DFW unterstützt EU-Erweiterung

Während der Veranstaltung der "Initiative pro Erweiterung" der Europäischen Kommission am 16. Dezember 2002, in Berlin wurde die bevorstehende und sorgfältig vorzubereitende Erweiterung der Europäischen Union grundsätzlich sehr begrüßt. Mit der Erweiterung der EU durch weitere 10 Staaten hat die Bundesrepublik Deutschland, so Günter Verheugen, faktisch keine Grenzen mehr, und sie liegt nun wirklich in der Mitte Europas. Dadurch entstehen neue nachbarschaftliche Verhältnisse, die nicht nur politische, ökonomische und rechtliche Auswirkungen haben.

Die "Initiative pro Erweiterung" will aktiv dazu beitragen, dass in allen gesellschaftlichen Gruppen ein lebendiger Dialog mit der Bevölkerung über die Erweiterung entsteht. Ihr besonderes Anliegen ist es, Bedenken und Vorurteile gegenüber den Erweiterungs- und Kandidatenländern abzubauen und gezielt das individuelle Engagement der deutschen Bevölkerung zu stärken. Der Präsident des Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V., Herr Dr. Volker Mueller, betonte am Rande der Veranstaltung: "Die Entwicklung eines toleranten Miteinanders der Menschen in Europa erfordert neben der Lösung der wirtschaftlichen und politisch-rechtlichen Probleme vor allem die Gestaltung einer Kultur- und Wertegemeinschaft, die auf den allgemein anerkannten Menschenrechten gegründet ist." Die Akzeptanz kultureller Besonderheiten und der Weltanschauungsfreiheit sind wichtige Werte für das sich vereinigende Europa.

Die weiteren Aktivitäten der nichtstaatlichen und parteienunabhängigen "Initiative pro Erweiterung" werden durch den DFW mit begleitet werden.