Sichtungskommission

Vor kurzem fand in Berlin das zweite Gespräch der „Sichtungskommission" statt, zu dem erneut die Humanistische Akademie eingeladen hatte, um die Kommunikation unter den freigeistigen Verbänden zu verbessern. Es nahmen VertreterInnen des DFW, des HVD und der IBKA teil.

1. Es wurde verabredet, dass der HVD und der DFW mit der „Interessenvereinigung für humanistische Jugendarbeit und Jugendweihe" über eine gemeinsame Veranstaltung im Frühjahr 2002 anlässlich von 150 Jahren Jugendweihen und -feiern reden. Die Details soll ein Komitee klären, dem inzwischen Dr. Horst Groschopp, Manfred Isemeyer, Werner Riedel und Norbert Weich angehören.

2. Die Verbände setzen sich für eine Feuerbach-Briefmarke im Jahr 2004 ein. Die Fäden hierzu laufen bei Dr. Volker Mueller vom DFW zusammen.

3. Eine gemeinsame Veranstaltung wird an „200 Jahre Reichsdeputationshauptschluss 2003" und die Folgen bis heute erinnern. Es besteht der Wunsch, hierüber mit der Humanistischen Union zu reden. Eventuell soll schon im Herbst 2002 dies der Gegenstand einer Fachtagung sein.

4. Die Arbeit am „Handbuch der freigeistigen Verbände im deutschsprachigen Raum" stockt. Die Verbände haben vielfach technische Probleme. Es gibt auch Vorbehalte. Deshalb werden die Herausgeber einen neuen Anlauf (Fragebogenaktion) starten. Zuvor wird die Liste überarbeitet und die Herausgeber erarbeiten einen Standpunkt über ihre Gemeinsamkeiten. In den Verbänden soll weiter für das Projekt geworben werden.

5. Die Kontakte zwischen den Mitgliederzeitschriften sollen durch die Zusammenarbeit der Redakteure gefördert werden (Treffen der Redakteure). Die Koordination übernimmt Prof. Kramer vom DFW. Die MIZ ist bereit, Veranstaltungshinweise größerer Bedeutung zu drucken.

6. Es wurde empfohlen, zu den Verbandshöhepunkten (z.B. Delegiertenversammlungen) andere in der Sichtungskommission vertretene Organisationen einzuladen.

Das nächste Treffen wird am 19. Januar 2002 sein.

HG