Erklärung des DFW gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit

Der Innenausschuss des Deutschen Bundestages hat sich mit der Erklärung des DFW befasst, sie begrüßt und als eine Grundlage für die weiteren Beratungen angesehen. Hier nun die Erklärung im Wortlaut:

Das Präsidium des Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften bekundet seine Sorge - ja seinen Zorn - über die Häufung fremdenfeindlicher und rassistischer Gewalt in Deutschland. Zornig sind wir, wenn 55 Jahre nach dem Sieg über den Faschismus noch immer und schon wieder dessen Gedankengut existiert; in Sorge sind wir um die Zukunft unseres Landes in der Gemeinschaft friedliebender Völker.
Wir sehen die Ursachen für die bedrückende Situation sowohl in der sozialen Lage gerade junger Menschen als auch in einer fremdenfeindlichen Stimmung, die selbst von etablierten Parteien gestützt wird.
Nötig ist es, eine Grundstimmung gegen rassistische und fremdenfeindliche Gewalt zu schaffen; nötig sind Engagement staatlicher und gesellschaftlicher Institutionen und Zivilcourage der Bürger.
Dazu wollen die Mitgliedsverbände des Dachverbandes nach Kräften beitragen. 

Fürth, am 2. September 2000
Volker Mueller