DFW fordert Ratifizierung des 
UNO-Statuts zum Strafgerichtshof

Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften hat gegenüber dem Bundeskanzler und dem Bundesaußenminister seine Forderung dargestellt, die UNO-Statuten für den Internationalen Strafgerichtshof zu ratifizieren. 
So können Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Menschenrechtsverletzungen wirkungsvoll und verbindlich geahndet und verurteilt werden. Das Bundeskanzleramt hat unser Anliegen positiv aufgenommen und mitgeteilt, dass dieser Strafgerichtshof auch im Interesse der Bundesrepublik Deutschland Iiegt und daher auch ratifiziert werden und mit Leben erfüllt wird.
Das Auswärtige Amt ist zur Zeit in den konkreten Verhandlungen zur Ausgestaltung der UNO-Statuten für den lnternationalen Strafgerichtshof. In diesem Zusammenhang wurde in Aussicht gestellt, dass ein Teilnehmer des Auswärtigen Amts an den Verhandlungen in der UNO auf unserem nächsten DFW-Seminar am 28.-30.1.2000 referieren wird.

Volker Mueller