18. DFW-Seminar

Terror - sind wir hilflos?
Soziale Menschenrechte auf dem Prüfstand

25.-27. Januar 2002 in der Franken-Akademie Schloss Schney bei Lichtenfels


Wut und Rache können kein Schlüssel zur Lösung fundamentaler Probleme sein. Denn die Probleme, die zu dem inakzeptablen Terroranschlag vom 11. September 2001 geführt haben, sind nicht mit einem Ultimatum an die Völker der Welt zu lösen - „Entweder ihr seid für uns, oder ihr seid für die Terroristen.“ Dieses Ultimatum offenbarte eine unglaubliche Arroganz, die nun abgestimmter Betrachtung gewichen ist.
Es ist an der Zeit, die Stimme zu erheben für die Einrichtung des Internationalen Strafgerichtshofes in den Haag und für die Durchsetzung der Menschenrechte auch in Afghanistan. Die sozialen Menschenrechte sind aber nicht mit militärischer Gewalt durchsetzbar. Armut, Entrechtung, Demütigung und Unterdrückung im inneren wie im äußeren Bereich unseres Gemeinwesens müssen überwunden werden! Ist die Europäische Union ein global anwendbares Beispiel für einen neuen Umgang in der Welt? Oder hat der Terror mit Armut, Entrechtung, Demütigung und Unterdrückung nichts zu tun? Wir dürfen Sie herzlich zu diesem Seminar auf Schloss Schney einladen.


Aus dem Programm: 
Fr, 25.1.02, 20 Uhr: Günter Lungwitz: Der Armutsbericht der Bundesregierung. 
Sa, 26.1.02, 9 Uhr: Horst Prem: Sind Armut, Entrechtung, Demütigung und Unterdrückung zu überwinden? 11 Uhr: Nevfel A. Cumart: Allahs Schwert oder eine Krise der Moderne. Nachmittags Gruppenarbeit, abends musisch-heiterer Abend. 
So, 27.1.02, 9 Uhr: Dr. Volker Mueller: Dialogisch-integrative Werteerziehung im multikulturellen Gemeinwesen. 11 Uhr: Podiumsdiskussion mit den Referenten.

Anmeldung nur schriftlich an Horst Prem, Prinz-Otto-Str. 9, 85521 Ottobrunn.